Die Berichte über die genaue Position und darüber, wie viel von dem Wrack noch zu sehen ist, variieren, es gibt also nur einen Weg: Es selbst herauszufinden!
Wie gewohnt drücke ich den Knopf, um den Anker zu heben, unmittelbar setzt sich die Ankerkette in Bewegung, dann stoppt sie plötzlich und das Surren der Winsch verstummt. Ich drücke erneut und erneut … nichts!
Fidschi hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Wetter, Landschaft und Temperatur und Wasserfarbe gleichen hier eher Nordeuropa als einem Tropenparadies.
Noch während wir an den letzten Feldern des Formulars sitzen, passiert etwas Außergewöhnliches: Es ist von einem Moment auf den nächsten plötzlich 24 Stunden später.
Mein erster Eindruck von Amerikanisch-Samoa erfüllte – auch wenn Amerikanisch-Samoa nicht 1:1 Amerika ist – viele der Klischees, die ich über die USA hatte.
Der Wind bringt uns einige Stunden angenehmen Vorschub, doch noch während Mikes Schicht schwindet der Wind wieder und der Motor muss wieder an. Den gesamten restlichen Tag zeigt unser Windmesser keinen Wert über fünf Knoten an – Flaute!
Uns bleibt nichts anderes übrig als uns querfeldein durch das Dickicht weiter in die Höhe zu schlagen. Bei jedem Schritt beginnen die losen Steine unter unseren Füssen zu rollen und wir laufen Gefahr den nächsten Erdrutsch auszulösen.
Doch durch die immensen Wassermengen des gestiegenen Tages lief das Wasser nun über der Deckenverkleidung entlang, bis zu deren niedrigsten Punkt – einem Schraubenloch direkt über meinem Kopfkissen.
Papeete zählt zwar nur 26.000 Einwohner, ist aber dennoch die größte Stadt in einem Umkreis von über 2000 Kilometern und damit ein zentraler Knotenpunkt für alle Pazifiksegler. Die Liste an Dingen, die es zu erledigen und zu besorgen gab, war lang …
Es dauert nicht lange, bis wir auf die „Wall of Sharks“ stoßen. Es wirkt förmlich, als müsste man die Haie zur Seite schieben, um vorwärtsschwimmen zu können, so viele sind es.










