Mein erster Eindruck von Amerikanisch-Samoa erfüllte – auch wenn Amerikanisch-Samoa nicht 1:1 Amerika ist – viele der Klischees, die ich über die USA hatte.
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Der Wind bringt uns einige Stunden angenehmen Vorschub, doch noch während Mikes Schicht schwindet der Wind wieder und der Motor muss wieder an. Den gesamten restlichen Tag zeigt unser Windmesser keinen Wert über fünf Knoten an – Flaute!
Uns bleibt nichts anderes übrig als uns querfeldein durch das Dickicht weiter in die Höhe zu schlagen. Bei jedem Schritt beginnen die losen Steine unter unseren Füssen zu rollen und wir laufen Gefahr den nächsten Erdrutsch auszulösen.
Doch durch die immensen Wassermengen des gestiegenen Tages lief das Wasser nun über der Deckenverkleidung entlang, bis zu deren niedrigsten Punkt – einem Schraubenloch direkt über meinem Kopfkissen.
Papeete zählt zwar nur 26.000 Einwohner, ist aber dennoch die größte Stadt in einem Umkreis von über 2000 Kilometern und damit ein zentraler Knotenpunkt für alle Pazifiksegler. Die Liste an Dingen, die es zu erledigen und zu besorgen gab, war lang …
Es dauert nicht lange, bis wir auf die „Wall of Sharks“ stoßen. Es wirkt förmlich, als müsste man die Haie zur Seite schieben, um vorwärtsschwimmen zu können, so viele sind es.
Innerhalb von Sekunden schießt der Wind von um die zehn auf fast 30 Knoten. Unser Boot gerät immer mehr in Schräglage. Mike kommt an Deck, brüllt irgendetwas und übernimmt dann das Steuer.
Der Ankerplatz ist genau das, was man sich unter der Südsee vorstellt. Traumhaftes klares Wasser, das in zahlreichen Blautönen schimmert, grüne Kokospalmen und weißer Sandstrand.
Am Nachmittag kommen die spektakulären Felsklippen der Bucht von Hanavave sichtlich näher. Die Bucht wird in sämtlichen renommierten Rankings, als einer der schönsten Ankerplätze der Welt gelistet – nicht ohne Grund!
Noch während ich vor mich hin schwärme, ploppt auf meinem Sperrbildschirm auch schon die Nachricht „Hi Felix. The position is yours!“ auf – ich mache Freudensprünge!










