Immer wieder geht es durch schmale, unbeleuchtete, oftmals einspurige Tunnel – mehr als 30 Stück an der Zahl – die per Hand in den rohen Fels gesprengt wurden.
Durch die Dunkelheit stapfe ich zur genannten Adresse und treffe auf freundliche Feuerwehrleute, die mir, als ich sie nach einem Schlafplatz frage, bereitwillig ein Bett in ihrem Mannschaftsraum anbieten.
Es dauert keine fünf Minuten, bis ich stolzer Besitzer eines klapprigen Mountainbikes bin. Schnell stelle ich fest, dass mein Vorhaben deutlich anstrengender werden könnte als gedacht
Mit einem Dünenbuggy fahren wir in die Wüste hinein und stoppen schließlich oben auf einer der Dünen. Ich ziehe mir meine Skistiefel an, wachse die Skier, dann geht es runter!
Serpentine um Serpentine geht es weiter in die Höhe. Die Pausen mehren sich und auch das Wasser in unseren Flaschen wird bedrohlich schnell weniger.
Bei jedem Kamm, den ich erreiche, hoffe ich, dass dahinter endlich die Lagune auftaucht. Als sie fünf Kämme später dann tatsächlich auftaucht, verschlägt es mir den Atem:
Nach nur anderthalb Stunden Wanderung taucht neben mir ein beeindruckender Canyon auf; nur wenig später entdecke ich dann auf einem Felsen über den Canyon thronend auch die Inka-Festung.
Mit teils über 50 km/h düsen wir die schmale Schotterstraße hinab, die Arme vibrieren, der Abgrund ist immer unmittelbar neben einem.
Das Bellen der Straßenhunde, die mich entdeckt hatten, verstummt, als ich den Reißverschluss zuziehe – im selben Moment setzt das Prasseln des Regens wieder ein. Gute Nacht!
Unmittelbar neben der Stadt Uyuni befindet sich die „Salar de Uyuni“, die mit fast 10.600 Quadratkilometern Fläche größte Salzwüste auf unserem Planeten.










