Im Schatten des Mount Yasur
Bald nach unserer Ankunft geht die Sonne unter und die glühende Lava zeichnet sich gegen den dunklen Nachthimmel ab.
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Bald nach unserer Ankunft geht die Sonne unter und die glühende Lava zeichnet sich gegen den dunklen Nachthimmel ab.
Mit tuckerndem Motor verlassen wir die Bucht, Wind ist kaum. Wir haben es etwa sechs Seemeilen weit geschafft, als es aus unserem Motorraum plötzlich raucht.
Nachdem wir den halben Hafen abgesucht haben, kommen wir auf die Idee auch in den Bars zu gucken – und tatsächlich: In der nächstgelegenen Bar sitzt Mike mit einem Piña Colada in der Hand. „Wo wart ihr denn solange?“
Vorsichtig tasten wir uns durch das Riff an dessen Kante, atmen noch einmal tief durch und wagen dann mit Vollspeed den Weg über die Riffkante.
Die Berichte über die genaue Position und darüber, wie viel von dem Wrack noch zu sehen ist, variieren, es gibt also nur einen Weg: Es selbst herauszufinden!
Wie gewohnt drücke ich den Knopf, um den Anker zu heben, unmittelbar setzt sich die Ankerkette in Bewegung, dann stoppt sie plötzlich und das Surren der Winsch verstummt. Ich drücke erneut und erneut … nichts!
Fidschi hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Wetter, Landschaft und Temperatur und Wasserfarbe gleichen hier eher Nordeuropa als einem Tropenparadies.
Noch während wir an den letzten Feldern des Formulars sitzen, passiert etwas Außergewöhnliches: Es ist von einem Moment auf den nächsten plötzlich 24 Stunden später.
Mein erster Eindruck von Amerikanisch-Samoa erfüllte – auch wenn Amerikanisch-Samoa nicht 1:1 Amerika ist – viele der Klischees, die ich über die USA hatte.
Der Wind bringt uns einige Stunden angenehmen Vorschub, doch noch während Mikes Schicht schwindet der Wind wieder und der Motor muss wieder an. Den gesamten restlichen Tag zeigt unser Windmesser keinen Wert über fünf Knoten an – Flaute!
