Die Hermits: Abgeschiedenes Paradies!
Es ploppen gerade die ersten Bierdosen auf, als sich uns ein Motorboot nähert. In dem Boot stehen etwa fünf Männer. Wortlos und mit eisernen Mienen kommen sie immer näher und ziehen seitlich neben unser Boot.
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Es ploppen gerade die ersten Bierdosen auf, als sich uns ein Motorboot nähert. In dem Boot stehen etwa fünf Männer. Wortlos und mit eisernen Mienen kommen sie immer näher und ziehen seitlich neben unser Boot.
Am Ufer, stehen kleine aus Schilf und Lehm gebaute Hütten, Töpfe brodeln auf offenen Feuerstellen, Fischer in Einbäumen ziehen ihre Netze durch das Wasser, Kinder winken aufgeregt, als sie unser Boot erblicken.
Tauch-Liveaboards kämen hier regelmäßig vorbei. Wir fragen, ob es hier keine Krokodile gäbe. Der ältere Mann nuschelt etwas vor sich hin und deutet auf die andere Seite der Lagune.
Minute um Minute zähle ich die Zeit herunter, bis endlich das Licht in Mikes Nasszelle angeht und baldige Erlösung verspricht. Just in dem Moment hört der Regen natürlich auf!
Das Wasser ist glasklar, die Lichtkegel unserer Lampen zeichnen sich in dem dunklen Wrack ab. In 30 Metern Tiefe treffen wir schließlich auf einen großen halboffenen Raum.
Lediglich ein kleiner Spalt unter der Felswand am Ufer fällt auf. „Das muss sie sein!“, freue ich mich.
Bald nach unserer Ankunft geht die Sonne unter und die glühende Lava zeichnet sich gegen den dunklen Nachthimmel ab.
Mit tuckerndem Motor verlassen wir die Bucht, Wind ist kaum. Wir haben es etwa sechs Seemeilen weit geschafft, als es aus unserem Motorraum plötzlich raucht.
Nachdem wir den halben Hafen abgesucht haben, kommen wir auf die Idee auch in den Bars zu gucken – und tatsächlich: In der nächstgelegenen Bar sitzt Mike mit einem Piña Colada in der Hand. „Wo wart ihr denn solange?“
Vorsichtig tasten wir uns durch das Riff an dessen Kante, atmen noch einmal tief durch und wagen dann mit Vollspeed den Weg über die Riffkante.
