La Paz: Mit dem Fahrrad die Todesstraße hinab!
Mit teils über 50 km/h düsen wir die schmale Schotterstraße hinab, die Arme vibrieren, der Abgrund ist immer unmittelbar neben einem.
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Mit teils über 50 km/h düsen wir die schmale Schotterstraße hinab, die Arme vibrieren, der Abgrund ist immer unmittelbar neben einem.
Das Bellen der Straßenhunde, die mich entdeckt hatten, verstummt, als ich den Reißverschluss zuziehe – im selben Moment setzt das Prasseln des Regens wieder ein. Gute Nacht!
Unmittelbar neben der Stadt Uyuni befindet sich die „Salar de Uyuni“, die mit fast 10.600 Quadratkilometern Fläche größte Salzwüste auf unserem Planeten.
Nachdem ich mein Zelt im Inneren des Buswracks aufgeschlagen habe, lädt Leonardo mich ein, mich zum Abendessen zu ihm zu setzen und wir tauschen unsere Geschichten aus.
Fiestas Patrias – der chilenische Unabhängigkeitstag wird auch als „Karneval Chiles“ bezeichnet, entsprechend hoch waren meine Erwartungen an den heutigen Tag.
Bevor ich aber in die Metro steige entledige ich mich erstmal meines Pullovers und meiner Jacke – es sind fast 20 °C bei strahlend blauem Himmel!
Man drückt mir ein Bier in die Hand, das Radio ist voll aufgedreht, der Motor des alten Pick-Ups tuckert, ein breites Grinsen zaubert sich auf mein Gesicht.
Nur ein anderer Wanderer hatte sich um die frühe Stunde hierher verirrt. Langsam geht hinter uns die Sonne auf und tüncht die das vor uns liegende Fritz-Roy-Massiv in ein leuchtendes Rot.
Was für meine Fahrer eine Hiobsbotschaft ist, soll für mich der Jackpot sein: Sie haben ein Auto und nun keine Idee, was sie tun können. Ich sprudle nur so vor Orten, zu denen ich hinwill, habe aber keinen fahrbaren Untersatz.
Eine freundliche ältere Wanderin leiht mir ihren knallpinken Helm, um in das Loch im Schnee hinabzusteigen und einen Blick in die engen Katakomben unter dem Eis zu werfen
