If you can dream it, you can do it
Eine Stunde später stand er dann vor mir – der glitzernde Eifelturm. Ein Lächeln zauberte sich auf mein Gesicht. Ich hatte es tatsächlich geschafft. Was heute morgen noch ein Traum war, war nun Realität.
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Eine Stunde später stand er dann vor mir – der glitzernde Eifelturm. Ein Lächeln zauberte sich auf mein Gesicht. Ich hatte es tatsächlich geschafft. Was heute morgen noch ein Traum war, war nun Realität.
Es war kurz nach sieben als Igor aus seinem Zimmer in das Bad stützte. „Wie lange noch?“ fragte ich. Wenige Minuten später – auf dem Rückweg ins Zimmer – bekam ich dann meine Antwort: „Eine Stunde.“ „Fuck!“.
Ein weiterer Tag, weitere Nachhilfestunden und eine weitere Kurier Schicht. So langsam begann ich einen Alltag entwickeln. Auf der einen Seite ganz schön, auf der anderen Seite war doch genau das etwas, was ich nicht wollte – Im täglichen Trott leben.
War es nicht eigentlich genau das was ich wollte? Unkomplizierte Arbeit? Ohne Vertrag und ewig dauernde Schichtpläne? Nur halt für Geld anstelle von Bier als Bezahlung? Auf dem Boot auf dem ich die beiden gesehen hatte herrschte nun Stille.
Nach einem ausgiebigen Sonntags-morgenfrühstück war die Zeit gekommen. Die Zeit mich von meinen Eltern und meiner Schwester zu verabschieden, mich von zuhause zu verabschieden, mich von Rendsburg zu verabschieden.
07.30 Uhr – Mein Wecker klingelte. Nach zweimaligen Betätigen der Snooze-Taste erhob ich mich aus meinem Bett, schnappte mit meinen Rucksack und machte mich auf den Weg zum Bahnhof. Mein letztes Ziel auf dieser Reise lautete Budapest.
Für heute hatte ich nicht viel geplant. Einzig und allein meine Wäsche wollte ich waschen und dann um 16.00 Uhr rechtzeitig am Busterminal stehen. Am Vortag hatte mir einen FlixBus in den kleinen montenegrinischen Ort Kotor gebucht.
Als alle Sachen gepackt waren ging es zum Bahnhof. Dann kam der erste Schock: Ich hatte in meiner Interrail App nicht den heutigen, sondern den gestrigen Tag als Reisetag ausgewählt. Mist! Der eine Reisetag war nun verfallen. Dennoch blieb mir nichts anderes übrig, …
Lange schlafen war nicht. Bereits um 08.30 Uhr wollten wir alle im Zug nach Venedig sitzen. Vorher mussten wir noch unsere Sachen packen und Frühstücken. Eigentlich wäre Venedig auch schon mein nächstes Ziel gewesen, doch Pläne ändern sich.
Riiiinnngg! Mein Wecker klingelte. Es war drei Uhr. Ich stand auf ging unter die Dusche und zog meine bereits rausgelegten Klamotten an. Dann kam ich die Treppe runter. Meine Mutter und mein Vater hatten bereits den Frühstückstisch gedeckt.
